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16 Feuerwehren mit 22 Fahrzeugen und 151 Einsatzkräften probten den Ernstfall: Unter dem Titel „Der Hongar brennt“ veranstaltete die Freiwillige Feuerwehr Aurach am Hongar am Samstag, den 10. Oktober 2026 eine groß angelegte Alarmstufe-3-Herbstübung. Ziel war es, die Zusammenarbeit und Wasserversorgung bei einem Vegetationsbrand im steilen und teilweise unwegsamen Gelände des Hongars praxisnah zu erproben.
Insgesamt waren 16 Feuerwehren mit 22 Fahrzeugen und 151 Feuerwehrmitgliedern beteiligt. Davon stellte die FF Aurach am Hongar allein 64 Einsatzkräfte.
Ein Schwerpunkt der Übung lag auf dem organisierten Pendelverkehr und der kontinuierlichen Wasserversorgung über die Serpentinenstraße. Besonders gut funktionierte die Wasserförderung: Zehn Tanklöschfahrzeuge lieferten das benötigte Wasser auf den Hongar. Dieses wurde in der AB-Mulde der Feuerwehr Vöcklabruck gesammelt und anschließend über eine Relaisleitung mit mehreren Tragkraftspritzen weiter in den Behälter des Waldbrandstützpunktes Scharnstein gefördert.
Damit konnte auch in dem abgelegenen und schwierigen Einsatzgebiet eine verlässliche Wasserversorgung aufgebaut werden. Zusätzlich wurden die Einsatzführung, die Kommunikation, der Einsatz von D-Leitungen sowie die Zusammenarbeit der eingesetzten Feuerwehren und Sonderdienste trainiert.
Einen wichtigen Beitrag leistete dabei die Einsatzführungsunterstützung des Stützpunktes Gmunden. Gemeinsam mit der Drohne aus Laakirchen unterstützte sie die Übungsleitung mit wichtigen Lagebildern aus der Luft. Diese Einheiten leisten auch bei realen Einsätzen eine wesentliche Unterstützung für die Einsatzführung.
Die Übung zeigte eindrucksvoll, wie wichtig eine gute Vorbereitung und ein abgestimmtes Vorgehen bei Vegetations- und Waldbränden sind. Gerade nach den Erfahrungen des vergangenen trockenen Sommers ist es entscheidend, auf solche Einsatzszenarien bestmöglich vorbereitet zu sein.
Die Freiwillige Feuerwehr Aurach am Hongar bedankt sich herzlich bei allen teilnehmenden Feuerwehren, den eingesetzten Sonderdiensten und den insgesamt 151 Feuerwehrmitgliedern für die ausgezeichnete Zusammenarbeit und das große Engagement.
Ein besonderer Dank gilt außerdem dem Stift Schlägl sowie dem Almgasthaus Schwarz für die Zurverfügungstellung der Übungsflächen. Durch diese Unterstützung konnte die Übung unter realistischen Bedingungen durchgeführt werden.